FF2® – bandbeschichtete Fassadentafeln in brillanten Farben, UV-beständig und langlebig
FF2® ist die Premium-Fassadentafel, die Optik mit Sicherheit (A1 - nicht brennbar) und Nachhaltigkeit verbindet. Die hochwertige, UV-beständige Einbrennlackierung erfüllt die höchste Klassifizierung Ruv-4 (DIN EN 1396) und steht für langanhaltende Farbbrillanz: Ausbleichen und Auskreiden gehören der Vergangenheit an. Auch ökologisch überzeugt FF2®: Die besonders langlebige Oberfläche reduziert Wartungs- und verlängert Erneuerungszyklen, und dank der innovativen Legierungstechnologie erreicht FF2® mit nur 2 mm Materialdicke die gleiche Spannweite wie herkömmliche 3 mm-Fassadenbleche aus AlMg1 (EN-AW 5005). Das bedeutet: 1/3 weniger Ressourceneinsatz mit FF2®. Selbstverständlich ist FF2® vollständig recycelbar - immer und immer wieder.

Lagersortiment
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FF2® – Ihre Vorteile auf einen Blick
Höchste UV-Beständigkeit (RUV-4)
Die FF2® Einbrennlackierung bietet maximale Farb- und Glanzstabilität auch unter extremen Witterungsbedingungen.
Schmutzabweisend & leicht zu reinigen
Die Oberfläche verhindert Schmutzanhaftung und reduziert den Reinigungsaufwand deutlich.
Tragendes Kleben
FF2® ist die einzige Aluminium-Fassadentafel mit DIBT Klebezulassung.
Nachhaltig & ressourcenschonend
FF2® spart Material, nutzt min. 70% Recyclinganteil und verbessert die ökologische Bilanz.
Stabilität & Formbarkeit
Die optimierte Legierung ist flexibel formbar (2,5T) und ermöglicht große Spannweiten bei nur 2 mm Materialdicke.
Nicht brennbar (A1)
Die A1-Klassifizierung bietet maximale Sicherheit in der Gebäudehülle.
Produktdetails
10 Farben sind ab Lager verfügbar, ergänzt durch ein regelmäßig wechselndes FF2® Saisonlager mit weiteren Farben. Projektbezogen sind RAL-, RAL Design-, NCS- sowie individuelle Effekt- und Dekoroberflächen möglich, es gelten Mindestmengen. Metallicfarben verändern ihre Wirkung abhängig von Licht und Betrachtungswinkel und verleihen großflächigen Fassaden eine besondere Tiefe und Lebendigkeit. Mit Dekoren lassen sich beispielsweise Anmutungen von Holz, Naturstein, Kupfer, Cortenstahl oder Edelstahl realisieren - mit den Vorteilen einer leichten, langlebigen Aluminiumfassade. Metallicfarben und Dekore sind laufrichtungsgebunden zu verlegen.
- Keine Aufhängelöcher
- 10 Standardfarben plus weitere ca. 5 Farben im regelmäßig wechselnden Saisonlager
- Umweltfreundlich durch PFAS-freies Lacksystem
- Lichtecht und UV-beständig
Langlebig und farbstabil
Die FF2® Beschichtung wird im industriellen Coil-Coating-Verfahren aufgebracht. Dabei wird das Aluminium kontinuierlich vorbehandelt, beschichtet und eingebrannt. Anders als bei einer nachträglichen Beschichtung bereits gefertigter Fassadenelemente entsteht so eine gleichmäßig reproduzierbare Oberfläche über die gesamte Fassade. FF2® wird ausschließlich mit hochwertigen, UV-beständigen Beschichtungssystemen der höchsten Klassifizierung RUV-4 nach EN 1396 angeboten. Die hohe UV-, Glanz- und Witterungsbeständigkeit sorgt für eine dauerhaft stabile Farbwirkung – auch bei großflächigen Fassaden und intensiver Bewitterung. Die Oberfläche ist zudem schmutzabweisend und leicht zu reinigen. Das reduziert den späteren Pflegeaufwand und unterstützt eine dauerhaft hochwertige Erscheinung des Gebäudes.
Werksseitig eingebrannt statt nachträglich lackiert
Ein wesentliches Merkmal von FF2® liegt darin, wann die Beschichtung erfolgt: Das Aluminium wird beim Hersteller beschichtet und mit Beschichtung beim Fassadenbauer zum Fassadenelement verarbeitet. Eine robuste Schutzfolie schützt die Sichtseite von FF2® vor Kratzern und anderen Beschädigungen. Bei einer konventionellen Lösung wird dagegen zunächst das blanke Aluminium zu Kassetten, Paneelen oder Kantteilen geformt. Anschließend müssen die Bauteile für die Beschichtung vorbereitet und zum Beschichter transportiert werden – und danach wieder zurück zum Fassadenbauer oder zur Baustelle. Bei FF2® entfällt dieser zusätzliche Prozess: Keine Vorbereitung verformter Bauteile für den Beschichter. Keine Hin- und Rücktransporte. Keine zusätzlichen Wartezeiten, Beschichtungs- und Transportkosten. Die industrielle Fertigung macht FF2® dabei wirtschaftlich besonders interessant: Trotz der hochwertigen UV-beständigen Beschichtung ist ein fertiges FF2® Fassadenelement preislich i.d.R. mit einem 3 mm starken Bauteil aus 5005 (AlMg1) mit nachträglicher Beschichtung vergleichbar.
- FF2® ist UV-beständig nach Ruv-4 (DIN EN 1396): höchste Klassifizierung für langanhaltende Farb- und Glanzstabilität
- FF2® ist PFAS-frei
- FF2® ist schmutzabweisend und leicht zu reinigen
- FF2® ist verformbar und kantfähig, ohne zu reißen - Mindestbiegeradius 2,5T
- Ressourcenschonende Bandbeschichtung, umweltneutrale Lacke
- 10 Farben sind ab Lager verfügbar
- Projektbezogen fast unbegrenzte Farbwahl
- A1 - nicht brennbar
Zum Einsatz kommt eine speziell für den Fassadenbau modifizierte EN-AW 5754 (AlMg3) Legierung. So weist FF2 mit einer Zugfestigkeit (Rm) von 220 - 260 MPa und einer Streckgrenze (Rp0,2) von 165 - 215 MPa deutlich höhere mechanische Kennwerte auf als das häufig verwendete EN-AW 5005 (AlMg1). Dadurch kann in vielen Anwendungsfällen 2 mm FF2® dort eingesetzt werden, wo bei konventioneller Ausführung 3 mm 5005 erforderlich wären – bei vergleichbaren Spannweiten. Das Flächengewicht beträgt lediglich 5,4 kg/m² gegenüber rund 8,1 kg/m² bei einem 3 mm starken 5005-Blech. Zwei praktische Beispiele:
- Bei einem 5 m² großen Fassadenelement reduziert sich das Gewicht um rund 13,5 kg.
- Bei 1.500 m² Fassadenfläche werden rund 4.050 kg Aluminium eingespart.
Weniger Material bedeutet weniger Gewicht bei Fertigung, Transport und Montage. Die FF2® Legierung ist seewasserbeständig und korrosionsbeständig und eignet sich damit auch für Fassaden in Küstennähe.
- Speziell für die Fassade entwickelt
- Hohe Festigkeit bei geringem Gewicht (5,4 kg/m²)
- Recyclinglegierung mit min. 70% Recyclinganteil
- FF2® ist sonderplan und spannungsarm
- FF2® ist seewasserbeständig
- FF2® ist korrosionsbeständig
- FF2® ist nicht brennbar (Baustoffklasse A1)
Aluminium einsparen, Lebensdauer der Fassade verlängern
FF2® verbindet mehrere Aspekte der Nachhaltigkeit, die bereits bei der Materialauswahl beginnen. Die speziell entwickelte Recyclinglegierung enthält mindestens 70 % recyceltes Aluminium. Gleichzeitig reduziert der Einsatz von FF2® anstelle eines 3 mm 5005 (AlMg1) den Aluminiumverbrauch um ein Drittel. Besonders die Beschichtung trägt zur Langlebigkeit bei: Die hohe UV- und Witterungsbeständigkeit der RUV-4-Beschichtung sorgt für eine dauerhaft hochwertige Oberfläche und kann dadurch Wartungs- und Erneuerungszyklen reduzieren. Das Beschichtungssystem ist PFAS-frei. Die industrielle Beschichtung arbeitet mit einem geschlossenen Prozess, in dem Lösemittel erfasst, abgesaugt und vor Ort verwertet werden. Die dabei entstehende Wärme wird für das Einbrennen der Beschichtung genutzt.
Am Ende der langen Nutzungsdauer bleibt das Metall erhalten: FF2® kann vollständig und beliebig oft recycelt werden.
FF2® spart damit Aluminium bereits bei der Herstellung, verlängert die Nutzungsdauer der Oberfläche und hält den Werkstoff für weitere Produktgenerationen im Materialkreislauf.
Beim Kleben von FF2® Fassadenelementen werden zwei Anwendungsfälle unterschieden: Das tragende Verkleben ohne zusätzliche mechanische Sicherung sowie das rückseitige Einkleben von Aussteifungen.
Hierbei handelt es sich um eine kraftschlüssige Klebeverbindung zur Befestigung von bestimmten, allgemein bauaufsichtlich zugelassenen oder genormten Fassadenplatten auf Unterkonstruktionsprofilen aus Aluminium für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden. Bei Novelis FF2® handelt es sich um eine zugelassene Fassadentafel, welche u.a. durch den besonderen, in der Zulassung hinterlegten Rückseitenlack auf Epoxy-Harz-Basis spezifiziert ist.
Die Unterkonstruktionsprofile sind bei einer tragenden Verklebung so anzuordnen, dass keine Feuchtigkeit im Bereich der Verklebung stehen kann. Dies entspricht in der Regel einer vertikalen Anordnung. Diagonale Verklebungen sind theoretisch ebenfalls möglich, bei horizontalen Verklebungen von Glattblechfassaden sollte die Konstruktion mit dem zuständigen Statiker besprochen werden.
Die Klebeverbindung besteht aus einem 3 mm dicken Distanz-Klebeband und einem Klebstoff auf PUR- oder MS-Polymerbasis. Durch die tragenden Eigenschaften des Klebstoffs gilt für tragend geklebte Fassaden die Baustoffklasse "normal entflammbar", selbst wenn die Novelis FF2® Fassadentafel als Bekleidungselement der Baustoffklasse "A1: nicht brennbar" entspricht.
Die maximale Einbauhöhe für tragende Verklebungen ergibt sich aus der Baustoffklasse und der damit zulässigen Einbaulage entsprechend der Landesbauordnungen. In Deutschland ist dies in der Regel das Erreichen der Hochhausgrenze, bei denen der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 m über der festgelegten Geländeoberfläche liegt.
Fachbetriebe, welche eine tragende Verklebung ausführen möchten, müssen hierzu einen Eignungsnachweis bei einer bauaufsichtlich anerkannten Prüfstelle erbringen. Hierzu ist eine Musterverklebung von zugelassenen Fassadentafeln (Novelis FF2®) auf einer Aluminium-Unterkonstruktion erforderlich. Der Eignungsnachweis wird für 5 Jahre erteilt und kann danach jeweils um weitere 5 Jahre verlängert werden, wenn die verantwortlichen Fachkräfte im zurückliegenden Zeitraum mehrere Verklebungen durchgeführt haben. Wenn keine Klebungen durchgeführt wurden, sind die Eignungsversuche zu wiederholen.
Die Verklebung ist mit Chargennummer des Klebstoffes, Lufttemperatur und -feuchtigkeit für das Projekt zu dokumentieren. Ein vom Auftragnehmer ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt ist dem Bauherren als Übereinstimmungsnachweis zu übergeben.
Zugelassene Klebesysteme für Novelis FF2® Fassadentafeln sind:
- SikaTack Panel, Zulassungsnr. Z-10.8-408, Anlage 13
- Innotec Project, Zulassungsnr. Z-10.8-483, Anlage 7
- DOWSil Panelfix 896 (Zulassung beantragt)
Die Montageanleitungen der Hersteller sind zu beachten.
Beim rückseitigen Einkleben von Aussteifungen handelt es sich um gegebenenfalls notwendige eingeklebte Hilfskonstruktionen in Kassetten, Paneelen und Sonderkonstruktionen aus Novelis FF2®. Diese dienen in der Regel dazu, mögliche Belastungen im Deckblech des Fassadenelementes unter Windlast zu reduzieren.
Aussteifungen sollen quer zur Hauptachse des Elements (parallel zur kurzen Elementkante) in das Fassadenelement eingeklebt werden.
Die Aussteifungen können aus Novelis FF2® (z.B. Schnittresten) oder stranggepressten Aluminiumprofilen aus EN AW 6060 oder 6063 bestehen. Bei Verwendung von Schnittresten aus Novelis FF2® ist immer "Rückseite auf Rückseite" zu kleben, stranggepresste Profile sind ggfs. zu primern.
Bei stehenden Fassadenelementen sind die Aussteifungen in der Regel als horizontales L-, U- oder Omega-Profil auszuführen.
Bei liegenden Fassadenelementen kann es ggfs. erforderlich sein, die Aussteifungen mit Agraffen auszuführen, welche in eine entsprechende Unterkonstruktion eingehängt werden können.
Generell ist zu beachten, dass überall dort, wo eine Aussteifung eingeklebt wird, auch eine Lastabtragung in die Unterkonstruktion erforderlich ist, sodass es nicht zu Spannungsspitzen in den Querrändern der Fassadenelemente kommt.
Die technische Anwendung der Aussteifung wurde vom Institut für Baustoffkunde und Materialprüfung der Universität Hannover geprüft, eine Zulassung ist nicht erforderlich.
Da es sich bei den Aussteifungen um Hilfskonstruktionen handelt, welche keine tragenden Eigenschaften besitzen, handelt es sich um untergeordnete Bauteile welche die Baustoffklasse der Fassade nicht beeinträchtigen.
Das Einkleben von Aussteifungen bei Novelis FF2® Fassadentafeln kann mit folgenden Klebesystemen durchgeführt werden:
- SikaTack Panel
- SikaFlex 11FC
- SikaBond T2
- Innotec Project
- Mebenit PC200
- Tesa ACXPlus
- 3M VHB Klebeband
Die Montageanleitungen der Hersteller sind zu beachten.
Stand: 08/2018
Verschiedene Anwendungen also, die unterschiedliche Anforderungen an den Klebstoff und das ausführende Fachpersonal stellen. Wichtig für beide Anwendungen ist, die Parameter des Klebstoffs einzuhalten:
- Die Lufttemperatur darf während des Verklebens die Werte von +5°C nicht unter- und +35°C nicht überschreiten
- Die Temperatur der Bauteile muss 5°C höher sein als die Taupunkttemperatur der Luft
- Die Luftfeuchtigkeit darf nicht über 75% für tragende Verklebungen liegen, bei einigen Klebern für die Aussteifungen sind bis zu 90% zulässig
- Die Lufttemperatur darf 5 Stunden nach dem Verkleben nicht auf unter +5°C fallen, da der Kleber sonst nicht richtig mit der Tafel oder der Unterkonstruktion abbindet
Sie wollen wetterunabhängig kleben?
Kein Problem – mit dem preGLUE Fassadenklebesystem ganz einfach möglich!
preGLUEVon der Werkstatt bis zur Montage
- Leichteres Handling
Mit 5,4 kg/m² wiegt FF2® deutlich weniger als ein 3 mm starkes 5005-Blech. Das macht sich bereits beim manuellen Handling bemerkbar: FF2® Tafeln lassen sich leichter auf Bearbeitungsmaschinen auflegen, bewegen und entnehmen. Auch größere Kassetten und Kantteile lassen sich einfacher handhaben. Auch die Rückseite ist für die Verarbeitung vorbereitet: Der als Schutzlack agierende serienmäßige Klebeprimer auf der Rückseite reduziert den Reibwiderstand und läßt FF2® Tafeln deutlich leichter als blankes Blech über die Auflageflächen der Bearbeitungsmaschinen gleiten. Auf der Baustelle reduziert das leichte FF2® die körperliche Belastung beim Tragen und Montage der fertigen Fassadenelemente.
- Bearbeitung mit Beschichtung
FF2® wird mit werksseitiger Beschichtung geschnitten, gestanzt, gefräst und gekantet. Der Mindest-Innenbiegeradius beträgt 2,5T, die Mindest-Verarbeitungstemperatur 20° C. Die Schnittkanten des 2 mm dünnen FF2® sind blank und bleiben blank – Lackunterwanderungen oder Abplatzungen sind bei richtiger Bearbeitung ausgeschlossen. Bei Metallic- und Dekorbeschichtungen ist auf eine einheitliche Verlegerichtung zu achten. Aus den FF2® Tafeln entsteht die gesamte Gebäudehülle. Die Hauptfassade als Bolzeneinhangkassetten, Paneele, Glattbleche oder individuellen Kantelemente ebenso wie Fensterbänke, Leibung, Sonnenschutzkästen, Innen- und Außenecken, Attika, Dekorlochungen und beispielsweise Tapetentüren und -tore. Ein zusätzlicher Beschichtungsschritt nach der Fertigung des Bauteils ist nicht notwendig. Die werksseitige Beschichtung spart nicht nur einen Arbeitsschritt, sondern verändert den gesamten Ablauf. Bei einer nachträglichen Beschichtung müssen fertig verformte Bauteile verpackt, transportiert, später ausgepackt & einzeln beschichtet und wieder zurücktransportiert werden. FF2® kommt dagegen plan, fertig beschichtet und direkt verarbeitungsbereit zum Fassadenbauer. Das bedeutet weniger Logistik, weniger Handling, weniger Abstimmung und weniger Wartezeiten.
- Schutzfolie für die Werkstatt...
Während der Bearbeitung schützt eine robuste, UV-beständige schwarz-weiße Schutzfolie die Sichtseite von FF2® vor Kratzern und anderen Beschädigungen. Auf der Folie sind Richtungspfeile aufgedruckt. Sie unterstützen die richtige Orientierung der Tafeln und helfen insbesondere bei Metallic-, Effekt- und Dekoroberflächen dabei, eine einheitliche Verlegerichtung einzuhalten.
- ...und bis zu sechs Monate an der Fassade
Ein besonderer Vorteil zeigt sich auf der Baustelle: Die Schutzfolie kann bis zu sechs Monate auf den montierten FF2® Elementen verbleiben und während dieser Zeit der UV-Strahlung ausgesetzt werden. Damit muss die Folie nicht unmittelbar nach der Montage entfernt werden. Die Fassade kann weitergebaut werden, während bereits montierte Bereiche geschützt bleiben. Erst wenn die Arbeiten an und um die Fassade abgeschlossen sind, wird die Folie entfernt. Das reduziert das Risiko, dass fertig montierte Fassadenelemente während weiterer Bauarbeiten beschädigt werden – und gibt dem Fassadenbauer mehr Freiheit bei der Organisation des Bauablaufs.
Referenzen
FF2® eignet sich für nahezu alle Anwendungen im Fassadenbau:
- Kassetten-, Paneel- und Glattblechfassaden sowie Kantkonstruktionen
- Brüstungen, Dachuntersichten und Attiken, Leibungen und Fensterbänke
- Säulen- und Eckbekleidungen
- Motivlochungen
- Individuelle architektonische Fassadenelemente
Seit fünf Jahrzehnten wird FF2® weltweit in anspruchsvollen Architekturprojekten eingesetzt – von Verwaltungsgebäuden und Flughäfen bis zu Bildungs- und Kulturzentren. Architekten und Planer schätzen die Farbstabilität, Präzision und Langlebigkeit des Materials ebenso wie seine gestalterische Freiheit.
Deutschland
Ausland
Spezifikation
| Legierung | Novelis WG-53S (AlMg3) |
|---|---|
| Zustand | H42 |
| Zugfestigkeit Rm |
220-260 MPa |
| Streckgrenze Rp0,2 |
165-215 MPa |
| Bruchdehnung A50 | >9 % |
| zul. Spannung | 96 MPa nach DIN 4113 |
| Wärmeausdehnung | 0,024 mm/m/°K |
| Elastizitätsmodul | 70.000 MPa |
| Zulassung | CE-Kennzeichen nach EU-Bauproduktenverordnung 305/2011 |
| Beschichtungssystem | Flüssig-Einbrennlackierung (Coil Coating) |
|---|---|
| Lacksysteme | Nach RUV-4-Klassifizierung (EN 1396) |
| Glanzgrad | von 2 (matt) bis 80 (Hochglanz) Einheiten |
| Lackdicke | Unifarben ca. 25µm, Metallics und Sonderfarben ca. 45 µm |
| Schutzfolie |
Vorderseite, 6 Monate UV-beständig |
| Rückseite | Klebeprimer, Laufrichtungssymbol, Identifikationsnr. |
| Standardfarben | 10 (plus Saisonlager in wechselnder Bestückung) |
| Sonderfarben | Projektbezogen fast unbegrenzte Auswahl |
| Besonderheit | Korrosionsbeständig auch in Seenähe |
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